Architekt
Heutzutage werden beim Bauen sehr harte Material wie Stein, Kachel, Klinker, Beton und Gips verwendet. Da diese Flächen Geräusche im Raum in hohem Maß reflektieren, führt dies zu einer Raumakustik mit enormem Geräuschpegel und schlechter Sprachverständigung.
Unabhängig vom Verwendungszweck des Raumes ist die Lösung im Prinzip die gleiche. Man muss dafür sorgen, dass die störenden Geräusche absorbiert und daran gehindert werden, dass sie sich im Raum und zu angrenzenden Flächen hin fortpflanzen.
Bedenken Sie:
Schall kann sehr unterschiedliche Frequenzen haben. Der Mensch hört Geräusche zwischen 20 Hz und 20.000 Hz. Die menschliche Sprache liegt in einem Frequenzbereich zwischen 125 Hz und 8000 Hz. Bei der Wahl eines Absorbers sollte man eine Ausführung wählen, die in einem möglichst großen Frequenzbereich eine gute Absorption aufweist. Ein weiterer Vorteil ist, wenn die Absorptionsfähigkeit für die unterschiedlichen Frequenzen so ähnlich wie möglich ist. Auf diese Art wird verhindert, dass Umgebungsgeräusche als verzerrt erlebt werden.
Wie große Veränderungen in Ihrer Architektur nehmen Sie in Kauf, um das Schallproblem in den Griff zu bekommen? Die meisten Akustiksysteme ziehen Veränderungen im Hinblick auf Gestaltung und Architektur nach sich, wenn eine gute Absorption erreicht werden soll. Dies gilt jedoch nicht für alle. Wenn Sie bei Architektur und Formsprache keine Abstriche machen möchten, sollten Sie sich für eines der zahlreichen Akustiksysteme auf dem Markt entscheiden, die diesen Anforderungen gerecht werden.
Unterschiedliche Räume haben unterschiedliche Funktionen und somit unterschiedliche Anforderungen an die Raumakustik.
Büroräume
In Büroräumen und vor allem in Bürolandschaften ist eine gute Sprachverständigung wichtig, gleichzeitig müssen störende Geräusche wirkungsvoll absorbiert werden.
Gute Absorption im Bereich der Arbeitsplätze und Wände mit entsprechender Schalldämmung sorgen für eine angenehme Arbeitsumgebung.
Stellen Sie sicher, dass die Kabelkanäle für Strom und EDV an die aktuellen und zukünftigen Bedürfnisse des Büros angepasst sind. Nutzen Sie die Decken in den Fluren für die Installation von Revisionsöffnungen.
Lobby, Auditorium, Hörsäle etc.
Gute Sprachverständigung ist der Schlüssel zum Erfolg, um in diesen Räumlichkeiten einen angenehmen Geräuschpegel zu gewährleisten.
Häufig steht der Redner an einem bestimmten Platz im Raum. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, die frühen Schallreflektionen in Richtung Publikum zu verstärken, indem man an der Decke in dem Bereich auf Absorber verzichtet, der eine positive Verbreitung des Schalls ermöglicht. Gleichzeitig sorgt man durch gutes Absorptionsmaterial an der Decke und eventuell an den Wänden für eine kurze Nachhallzeit im Raum.
Speisesäle, Restaurants etc.
Wenn die Sprachverständigung schlecht ist, erheben wir unbewusst die Stimme, um dies zu kompensieren. Dadurch schwillt der Geräuschpegel zum Schluss so an, dass es unmöglich ist zu verstehen, was andere sagen. Durch gute Schallabsorption an Decke und Wänden wird der Lärm wirkungsvoll gedämpft, der Geräuschpegel gesenkt und die Sprachverständigung verbessert.
Der Absorber besteht in den meisten Fällen aus porösem Material, um die Energie der Schallwellen auffangen und in Wärme umwandeln zu können. Restaurants und Speisesäle sind Bereiche mit hohem Schmutzaufkommen. Achten Sie daher darauf, dass die Akustikdecke antistatisch, leicht zu reinigen, zu warten und zu reparieren ist.
Krankenhäuser
Gespräche und die Geräusche medizinischer Geräte tragen hier zur Lärmentwicklung bei. Ein effektiver Absorber absorbiert den Schall im Raum und sorgt für eine kürzere Nachhallzeit und somit für eine angenehmere Umgebung. Wählen Sie einen Absorber, der das gesamte Frequenzspektrum abdeckt, da der zu absorbierende Schall aus niedrigen und hohen Frequenzen besteht.
Eingangsbereiche, Treppenhäuser etc.
Diese Bereiche werden bei der Akustikplanung häufig vernachlässigt. Lange Nachhallzeiten in Eingängen und Treppenhäusern werden meist als sehr unangenehm empfunden.
Alte Gebäude besitzen häufig aufwendig gestaltete Eingangsbereiche und Treppenhäuser aus Stein und Marmor, nicht selten mit Gewölbedecken und Stuckatur. Wählen Sie hier eine Akustiklösung, die dem Charakter des Hauses im Hinblick auf Form, Oberflächenstruktur und Farbe entspricht. Setzt man ein Akustiksystem mit niedriger Aufbauhöhe ein, kann man in den meisten Fällen auch direkt an die vorhandene Stuckatur anschließen.
Wissenswertes zum Thema Akustik
Für einen Laien ist Akustik ein Wirrwarr aus technischen Fachausdrücken, Messmethoden und Normen. Daher lassen wir diese außer Acht und begeben uns direkt zu interessanteren Dingen. Also: Geräusche mit hoher Frequenz wie z. B. Rufe, das Klackern hoher Absätze auf Parkettboden, Kratzen und Schieben sind relativ leicht in den Griff zu bekommen. Alle Produkte auf dem Markt schaffen es, diese Geräusche zu dämpfen. Sie können das Problem auch selbst lösen, indem Sie einfach einen Teppich an der Decke befestigen. Eine echte Herausforderung für Absorber sind Geräusche niedriger Frequenz wie dunkle Stimmen, dumpfe Schritte, ferner Verkehrslärm und das Dauergeräusch brummender Gebläse. Ein Teil der Produkte, die auf dem Markt erhältlich sind, schaffen es mit recht gutem Erfolg, diese Geräusche zu dämpfen, das Problem ist jedoch, dass diese Installationen eine enorme Aufbauhöhe benötigen, die aus technischen Gründen häufig nicht realisierbar ist.
Das Fellert Akustiksystem ist in dieser Hinsicht einzigartig, da es Schall in niedrigeren Frequenzen absorbieren kann, ohne dass hierfür ein Luftspalt hinter dem Absorber erforderlich ist. Dadurch reduziert sich die Aufbauhöhe auf einige wenige Zentimeter. Fellert hat trotz seiner geringen Aufbauhöhe eindeutig die besten Testwerte bei diesen niedrigen, schwierigen Frequenzen. In der rechten Spalte können Sie eine Testmessung herunterladen.
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